Helga König im Gespräch mit der Künstlerin Yvonne van Acht

Liebe Yvonne van Acht, nachdem ich vor einigen Tagen die limitierte Künstlerausgabe “Der große Brockhaus in einem Band” rezensiert habe und dort einen Eindruck von Ihrem Werk “Zeitgeist der Philosophen” gewinnen konnte, das den Buchdeckel ziert, möchte ich Sie und Ihre Arbeiten den Lesern von “Buch, Kultur und Lifestyle” vorstellen und deshalb einige Fragen an Sie richten.

Helga König: „Wie definieren Sie den Begriff Kunst?“

Yvonne van Acht: „Mit der Kunst ist es so wie mit der Liebe. Wenn wir auf sie treffen, empfinden wir ein starkes aber undefinierbares Gefühl ganz tief in uns drin und wir wissen in diesem Moment, dass wir etwas sehr Bedeutsamen begegnet sind.“

Helga König: „Können Sie den Lesern etwas über Ihre Kindheit und ihre Jugend berichten und auch mitteilen, wer Ihr Talent damals gefördert hat?“

Yvonne van Acht: „Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Schon früh erkannte man mein Talent und schickte mich auf eine spezielle Malschule. Später in Berlin hatte unser damaliger Kunstlehrer eine Malerklasse ins Leben gerufen, die einmal wöchentlich am Nachmittag zur Verschönerung der Schule beitrug. Als ich in dem kleinen erlesenen Kreis von jungen Malern aufgenommen wurde, war ich überglücklich. Er stellte mich vor größeren Herausforderungen, in denen ich mein Talent beweisen wollte. Ich tat nichts Lieberes als zu malen. Selbst in den Ferien arbeitete ich leidenschaftlich an den Aufgaben und aus Klassenzimmern wurden Ateliers. Von da an wusste ich, dass ich nichts anderes machen wollte als malen. Mein zweiter Vater, Bert van Acht, ermutigte mich ebenso, diesen Weg einzuschlagen. Unsere intensiven meist philosophischen Gespräche haben mir Mut und Kraft gegeben, diesen besonderen Weg anzutreten.“

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